Ein 27-jähriger Syrer ist am Wiener Landesgericht wegen der Vergewaltigung einer damals 14-jährigen Jugendlichen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Mann wurde aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Über den Prozess berichteten mehrere Medien, darunter die Kronen Zeitung.
Nach Medienberichten soll sich die Tat in der Nacht auf den 10. April 2024 in einer Wohnung in Wien-Donaustadt ereignet haben. Die Jugendliche galt zu diesem Zeitpunkt als abgängig; ihr Aufenthaltsort war den Erziehungsberechtigten nicht bekannt. Nach dem Ermittlungsstand hielt sie sich in der Wohnung mehrerer erwachsener Männer auf.
Laut Anklage soll der Angeklagte begonnen haben, die Jugendliche zu berühren, ihr die Kleidung ausgezogen und sie festgehalten haben. Trotz mehrfacher Aufforderung des Opfers, aufzuhören, sei es zur Penetration gekommen. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden DNA-Spuren als Beleg dafür herangezogen, dass es zu Geschlechtsverkehr kam.
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