„Stirb, du Schwuchtel“ – Halid S. steht nach Tötung von Feuerwehrmann wegen homophober Attacke erneut vor Gericht

vor 4 Monaten

„Stirb, du Schwuchtel“ – Halid S. steht nach Tötung von Feuerwehrmann wegen homophober Attacke erneut vor Gericht
Bildquelle: Apollo News

Vor dem Landgericht Augsburg hat in dieser Woche der Prozess um einen mutmaßlich homophob motivierten Angriff begonnen, der sich in der Maximilianstraße ereignet haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die fünf Angeklagten im Alter von 23 bis 25 Jahren in der Nacht zum 30. März 2025 zwei Männer attackiert und verletzt haben. Unter ihnen ist auch Halid S., der bereits wegen der tödlichen Attacke auf einen Feuerwehrmann im Jahr 2019 rechtskräftig verurteilt wurde.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR), der über den aktuellen Prozess berichtet, räumen die Angeklagten grundsätzlich ein, dass es zu Gewalttaten gekommen ist. Zugleich betonen sie, nicht aus Schwulenhass gehandelt zu haben. Die beiden Geschädigten schildern hingegen, sie seien während des Angriffs homophob beleidigt worden. So soll nach BR-Angaben unter anderem der Satz „Stirb, du Scheißschwuchtel“ gefallen sein.

„Ich bin froh, dass ich das überlebt habe“, sagte einer der Betroffenen. Seit dem Vorfall leide er unter Kopfschmerzen und sei auf psychologische Unterstützung angewiesen. Außerdem habe er schwere Prellungen an Kopf und Körper erlitten. Zugleich verwies er auf seine Statur von über zwei Metern und rund 100 Kilogramm: „Jemand anderes hätte das vielleicht nicht überstanden“, sagte er weiter.

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