Stimmung in der Chemieindustrie bricht ein – Unternehmen erwarten noch schlechtere Zukunft

vor 3 Monaten

Stimmung in der Chemieindustrie bricht ein – Unternehmen erwarten noch schlechtere Zukunft
Bildquelle: Apollo News

Die deutsche Industrie kommt nicht aus der Krise. Besonders in der Chemiebranche verschärft sich die Lage zunehmend: Hohe Energiekosten, die CO₂-Bepreisung auf EU-Ebene sowie der anhaltende Konflikt im Nahen Osten zählen zu den zentralen Belastungsfaktoren. Sollte sich diese Situation über Monate oder Jahre fortsetzen, steht der Industriezweig vor dem Aus.

Wie stark sich die Situation zuletzt tatsächlich verschlechtert hat, zeigen aktuelle Daten des Münchner ifo-Instituts. Das Barometer für das Geschäftsklima in der Chemieindustrie, das von den Forschern monatlich erhoben wird, fiel im März auf minus 25,0 Punkte – nach minus 16,7 Zählern im Februar. Negative Werte bedeuten, dass die meisten Unternehmen die Lage als schlecht einschätzen.

Die Unternehmen bewerteten ihre derzeitige Geschäftssituation mit minus 31,9 Punkten deutlich pessimistischer als noch im Vormonat, als der Wert bei minus 21,2 Punkten lag. Auch die Aussichten für die kommenden Monate verschlechterten sich spürbar: Der entsprechende Indikator fiel von minus 12,1 auf minus 17,9 Punkte.

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