Die erzwungene Ausrichtung auf E-Mobilität im Zuge der EU-Klimaziele, kombiniert mit den belastenden Standortfaktoren in Deutschland, wird für Continental zunehmend zum Verhängnis. Hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und ein erdrückendes Steuerumfeld setzen dem Unternehmen zu.
Eine vollständige Verlagerung des Konzerns aus Deutschland wird deshalb zunehmend zu einer realen Option. Besonders China lockt mit niedrigen Energiekosten, weniger Bürokratie, günstigen Arbeitskräften und weiteren Standortvorteilen, wie dem Zugang zu seltenen Erden.
Ein Blick auf die einst bedeutende Zulieferersparte, die neben dem klassischen Reifengeschäft und ContiTech zum Kerngeschäft gehörte, zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Aufgrund anhaltender Verluste beschloss die Konzernführung letzte Woche endgültig, die Zulieferersparte als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen „Aumovio“ an die Börse zu bringen und vom Kerngeschäft abzuspalten. Der klare Fokus dieser neuen Einheit: der chinesische Markt.
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