Am frühen Dienstagmorgen haben Unbekannte in der Kreisstadt Soest (NRW) einen Brandanschlag auf die Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur begangen; es kam zu Ausfällen einer Ampelanlage, einer Wetterstation und beim Mobilfunknetz. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 4 Uhr morgens meldete laut Polizei ein Zeuge einen brennenden Stromkasten im Soester Osten. Die Polizei geht „nach derzeitigem Stand der Ermittlungen von einer vorsätzlichen Manipulation“ aus. Mittlerweile hat der Staatsschutzbereich der Polizei Dortmund die Ermittlungen wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung durch Feuer übernommen. Die gerufene Feuerwehr habe den Brand zügig löschen können.
Der Stromkasten, der sich neben einer Bundesstraße in einem umzäunten Gelände befand, wurde vollständig zerstört. Er versorgte Ampeln und einen Mobilfunkmast mit Strom. Der Schaden soll sich laut Medienberichten auf mehrere tausend Euro belaufen. Auch ein Mobilfunkmast auf dem Gelände war Ziel des Anschlags; den Tätern gelang es jedoch nicht, den Mast in Brand zu setzen.
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