Die stellvertretende Fraktionschefin der SPD, Siemtje Möller, hat in einem Brief an die Abgeordneten der SPD-Fraktion die Notwendigkeit erheblicher Sanktionen gegen Israel betont. In ihrem Schreiben äußert sie ihre Enttäuschung über den Verlauf ihrer Reise nach Israel und die daraus resultierenden Eindrücke.
Möller stellt fest, dass ihre „Hoffnungen auf einen Waffenstillstand“ durch die Reise gesunken seien und erklärt, dass die Aussagen israelischer Vertreter, es gebe keinerlei Restriktionen für humanitäre Lieferungen, in ihren Gesprächen mit ihnen „wenig überzeugend“ wirkten. Sie fordert daher „konkrete Verbesserungen“ seitens der israelischen Regierung, um die „humanitäre Katastrophe“ zu lindern. In diesem Zusammenhang schlägt sie vor, dass mehr Grenzübergänge geöffnet, mehr Verteilungspunkte eingerichtet und bürokratische Hürden bei der Abwicklung von Hilfstransporten reduziert werden sollten. Zudem sei es notwendig, „sichere Korridore für Hilfslieferungen und medizinische Versorgung“ bereitzustellen.
SPD-Vize, Siemtje Möller, an der Seite von Außenminister Johann Wadephul (CDU) – zu Besuch im Westjordanland.
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 1 u.a. mit Wahl zum Parteivorsitz | 04.07.26











