Städte und Gemeinden in Brandenburg sollen künftig Orte erfassen, die von Bürgerinnen und Bürgern als unsicher empfunden werden, fordert der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Adler. Der Abgeordnete schlägt die Einführung eines sogenannten „Angstraumregisters“ vor, in dem Straßen, Plätze oder Viertel mit hohem Unsicherheitsgefühl dokumentiert werden.
Der Vorschlag steht im Zusammenhang mit der bundesweiten Diskussion über das Stadtbild, die Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch in Potsdam angestoßen hatte. Adler sieht in einem solchen Register ein Instrument, um subjektive Sicherheitswahrnehmungen systematisch zu erfassen und konkrete Verbesserungen abzuleiten.
„Das subjektive Sicherheitsgefühl entscheidet darüber, wie Menschen öffentliche Räume nutzen, oder eben meiden“, sagte Adler den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN). Wenn Parks, Unterführungen oder Haltestellen als unsicher empfunden würden, schränke das die gesellschaftliche Teilhabe ein.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











