Brandenburgs Landwirtschaft verändert sich seit Jahrzehnten: weniger Tierhaltung, vor allem bei Schweinen und Kühen, und mehr Sonnenblumen. Laut der Berliner Zeitung liegt das auch an der EU-Regulierung und der Veränderung des Wetters. Von 2001 bis 2023 ging die Gesamtzahl landwirtschaftlicher Betriebe um insgesamt 25 Prozent zurück – von 6.900 auf 5.200 Betriebe.
Das hat auch mit EU-Regelungen zu tun. Denn Direktzahlungen werden nach der Fläche berechnet. Somit lohnt es sich, große Betriebe zu haben, während kleinere finanziell kämpfen müssen. Zugleich gibt es höhere Anforderungen an das Tierwohl und den Umweltschutz.
Deswegen rechnen sich Betriebe der Rinder- und Schweinehaltung kaum. Geflügelbetriebe sind hingegen gut planbar. So reduzierte sich der Rinderbestand seit der Jahrtausendwende in Brandenburg um ein Drittel. Im November 2025 wurden noch 406.500 Rinder gehalten.
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