Trotz der vergangenen Skandale um Kulturstaatsminister Wolfram Weimar musste dieser bisher noch keine Konsequenzen fürchten – bis jetzt. Bei einer Pressekonferenz in Bamberg erklärte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, die Schirmherrschaft für den Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group im nächsten Jahr auszusetzen. Heute Morgen eines der Top-Themen bei NIUS Live ...
Söder sagte am Montag genau: „In der Diskussion um die Frage, wie es am Tegernsee beim ‚Ludwig-Erhard-Gipfel‘ weitergeht, haben wir in unserer juristischen Abteilung die Debatten geprüft. Der Vorgang ist dort vorläufig als ‚abgeschlossen‘ bewertet worden. Allerdings fehlen noch Gutachten, die insbesondere von der Weimer Group selbst in Auftrag gegeben wurden.“
Der Gipfel war in die Kritik geraten, weil die Weimer Media Group dort „Einfluss auf politische Entscheidungsträger“ für bis zu 80.000 Euro verkaufte. Bisher musste Weimer seinen Posten dafür nicht verlassen, auch Söder hielt sich zurück. Der Ministerpräsident stellte klar, dass es sich bei der Aussetzung nicht um eine Verurteilung und vorläufige Bewertung der vergangenen Ereignisse handle.
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