Die US-Regierung zieht die Zügel bei der Überprüfung von Einwanderern weiter an. Künftig sollen nicht nur antisemitische Äußerungen oder Hinweise auf Sympathien für Terrorgruppen im Netz erfasst werden – auch „antiamerikanische“ Inhalte rücken ins Visier der Behörden.
Die US-Behörde für Einwanderung und Einbürgerung (USCIS) erklärte am Dienstag (Ortszeit), dass Social-Media-Profile von Antragstellern auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung künftig noch intensiver geprüft werden. Beiträge, die als feindlich gegenüber den USA eingestuft werden, könnten Einfluss auf das Verfahren haben.
USCIS-Sprecher Matthew Tragesser betonte, Einwanderung sei ein Privileg und kein Recht: „Amerikanische Vorteile sollten nicht denen gewährt werden, die das Land verachten und antiamerikanische Ideologien fördern.“ „Einwanderungsvorteile – einschließlich derer, in den Vereinigten Staaten zu leben und zu arbeiten – bleiben ein Privileg, kein Recht“, so Tragesser weiter.
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