Die ewige Silvester-Diskussion: Böllerverbot wegen Kriegstrauma? Migranten sprechen von „Heimatgefühl“

vor mehr als 1 Jahr

Die ewige Silvester-Diskussion: Böllerverbot wegen Kriegstrauma? Migranten sprechen von „Heimatgefühl“
Bildquelle: NiUS

Jedes Jahr rund um das Neujahrsfest suchen Feuerwerk-Gegner Gründe für ein Böllerverbot. Die Argumente hierbei sind so bunt, wie das Feuerwerk selbst: Umweltschutz, Tierschutz, Kriminalität – bis hin zur Re-Traumatisierung von Geflüchteten.

Die geflohenen Menschen würden unter dem Feuerwerk leiden, hört man immer wieder – besonders aus den Reihen der Grünen.

Der Vorstandssprecher der Grünen Koblenz, Christopher Bündgen, schrieb einst: „Neben der seit langem bekannten Kritik am Feuerwerk müssen wir in diesem Jahr auch wieder verstärkt an die vielen traumatisierten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, Afghanistan und anderen Kriegsgebieten denken, die unter der Böllerei besonders leiden.“ Seine Schlussfolgerung: „Böllern an Silvester ist endgültig aus der Zeit gefallen.“

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