Die Linkspartei im Europäischen Parlament hat sich öffentlich mit der in Ungarn verurteilten Linksextremistischen Person Simeon „Maja“ T. solidarisiert. In einer Stellungnahme unter dem Titel „Siamo tutti Maja T.“ stellt die Fraktion das Urteil als politisch motiviert dar und spricht von einer europaweiten „Kriminalisierung von Antifaschisten“.
In der Pressemitteilung heißt es, der Fall „Maja“ zeige eine „zunehmende Kriminalisierung von Antifaschisten und die gezielte Verfolgung marginalisierter Gruppen in Europa“. Die Verurteilung zu acht Jahren Haft sei Teil eines „besorgniserregenden Trends“. Wörtlich erklärt die Fraktion: „Das hat nichts mit öffentlicher Sicherheit zu tun, es geht darum, Dissens zum Schweigen zu bringen.“
Die Linkspartei wirft den ungarischen Behörden vor, vermeintliche antifaschistische Bewegungen als Sicherheitsbedrohung darzustellen. Dadurch entstehe ein Klima, „in dem Aktivisten, insbesondere LGBTQIA+-Personen und andere marginalisierte Gruppen, als Feinde des Staates behandelt werden“. Zudem heißt es: „Antifaschismus ist kein Terrorismus. Der Widerstand gegen Rassismus und Autoritarismus ist eine demokratische Pflicht.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











