Der in Schweden durch öffentliche Koranverbrennungen bekannt gewordene Iraker Salwan Momika ist Medienberichten zufolge erschossen worden. Die schwedische Staatsanwaltschaft bestätigte, dass mehrere Personen festgenommen wurden. Die Polizei gab lediglich an, dass am Mittwochabend in Södertälje ein Mann erschossen wurde.
Ein Richter in Stockholm bestätigte Momikas Tod. Gegen ihn sollte heute ein Urteil verkündet werden. Er war wegen „Aufstachelung zum Hass“ angeklagt worden. Zuvor hatte die Polizei seine Aktionen unter Berufung auf die Meinungsfreiheit zugelassen.
Momika verstand sich als Kritiker des Islams und betonte, dass sich seine Protestaktionen nicht gegen Muslime, sondern gegen religiöse Dogmen richteten. Er argumentierte, er wolle auf die Inhalte des Korans aufmerksam machen und die schwedische Gesellschaft vor dessen Botschaften warnen.
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