Deutschland hat bis Ende des vergangenen Jahres 1.625 Personen „aus den palästinensischen Gebieten“ aufgenommen, vor und nach dem Überfall der Hamas im Oktober 2023 auf Israel. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine schriftliche Frage der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch hervor. Von Storch wollte zudem wissen, bei wie vielen Migranten aus dem Gaza-Streifen bzw. dem Westjordanland ein Terror- oder Extremismusverdacht bestehe. Die Antwort aus dem Innenministerium: „Eine statistische Erfassung von im Sinne der Fragestellung eingereisten Personen, bei denen ein Terrorismus- bzw. Extremismusverdacht besteht, erfolgt nicht.“ Wir wollen doch keinen Generalverdacht pflegen! Ich schon.
Warum glaubte man eigentlich, Palästinenser in Deutschland aufnehmen zu müssen? Weil sie die Hamas gewählt haben? Weil sie sich am 7. Oktober 2023 übers Morden und Vergewaltigen so gefreut haben? Weil sie die jetzt gnädig frei gelassenen Geiseln am liebsten gelyncht hätten?
Weil so viel gute Laune auf unseren Straßen herrscht, wenn eine Demonstration von brüllenden und klatschenden Judenfeinden („Wir sind Antizionisten“) wie etwa in Essen, auf eine Anti-Nazi-Demonstration trifft? Die Pali-Demo hat (polizeigeschützt) Vorfahrt und die Anti-Nazis gucken ein wenig eingeschüchtert, so viel gut eingespielte Leidenschaft haben sie nicht zur Verfügung. Vielleicht sind sie nicht blutrünstig genug. Passender Kommentar: „Wenn sich zwei Demos kreuzen, sind das dann Kreuzzüge?“
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 1 u.a. mit Wahl zum Parteivorsitz | 04.07.26











