Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco will trotz der Störungen im Persischen Golf einen Großteil seiner Rohölexporte aufrechterhalten. Das berichteten Reuters und die Financial Times. Demnach soll innerhalb weniger Tage ein großer Teil der Lieferungen über die sogenannte East-West-Pipelineumgeleitet werden. Aramco wolle damit etwa 70 Prozent seiner üblichen Rohölexportewieder ermöglichen.
Die Pipeline soll in den kommenden Tagen ihre volle Kapazität von rund sieben Millionen Barrel pro Tag erreichen. Ein Teil dieser Menge wird allerdings im Land selbst verarbeitet: Laut Reuters gehen nahe zwei Millionen Barrel pro Tag an Raffinerien im Westen Saudi-Arabiens.
Für den Export über Yanbu bliebe damit rechnerisch eine Größenordnung von etwa fünf Millionen Barrel täglich. Das würde zwar einen großen Teil der üblichen Lieferungen sichern, läge jedoch weiterhin deutlich unter dem normalen Exportniveau.
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