Um den Widerstand gegen die Masseneinwanderung von Fremden zu überwinden, hatten die Grünen einen originellen Einfall. Man könne die Zuwanderung doch so lange steigern, bis die Fremden als Fremde gar nicht mehr erkennbar wären, nicht länger auffielen. Frau Merkel fand das großartig, sie ließ die Grenzen öffnen und die Fremden kommen. Jetzt sind sie da, an manchen Plätzen sogar in der Mehrheit, fallen aber immer noch auf. Vor allem durch Straftaten gegen Leib und Leben.
Dafür gibt es Gründe. Schon beim Betreten des Landes konnten sie die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, Gewalt anzuwenden. Dass man in Deutschland ungestraft gegen Recht und Gesetz verstoßen kann. Dass es sich auszahlt, seinen Pass wegzuwerfen, um unter neuem Namen unterzutauchen. Dass man Beamte verhöhnen und bedrohen darf – warum dann nicht auch prügeln und verletzen? Nach der jüngsten Attacke auf einen Zugbegleiter hat sich die Bahn-Chefin mit der Frage hervorgetan, warum es in Deutschland immer wieder zu Gewaltausbrüchen komme. Die Antwort ist nicht schwer: Weil die Täter gelernt haben, dass es sich lohnt.
Der Sudanese, der in Hamburg-Wandsbek eine junge Frau gepackt und sich gemeinsam mit ihr vor die U-Bahn geworfen hatte, war kein gewöhnlicher Asylant. Er war im Rahmen eines humanitär genannten Hilfsprogramms ausgesucht und nach Deutschland eingeflogen worden, „genau der Typ, auf den wir es abgesehen hatten“, wie einer seiner Wohltäter verriet. Dann war er von einer Maßnahme in die andere geschickt worden – und schließlich ausgestiegen. Nicht das erste Opfer jener verlogenen Art von Menschenfreundlichkeit, die der Engländer John Gray als Schwindel bezeichnet hat. Und sicher nicht das letzte.
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