„Jetzt geht’s erst richtig los“, kündigt Heidi Reichinnek über die mögliche Zusammenarbeit von Linken, Grünen und SPD an. Denn am Samstag wird eine Sonderfolge ihres Podcasts veröffentlicht, in der sie sich mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der SPD-Politikerin Rasha Nasr auftritt. Augenscheinlich soll es auch um die Haltung zu anderen Parteien gehen. „Aber die Union muss sich die Gretchen-Frage stellen“, sagt die Linken-Fraktionsvorsitzende. „Wie hast du’s mit der Demokratie? Also willst du mit den anderen Demokrat*innen gemeinsam den Rechtsextremismus bekämpfen oder willst du es halt nicht?“
Aus ihrer Sicht sei es der Union derzeit egal. Auch Ricarda Lang schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Wir müssen klar haben, wo der politische Gegner steht. Und da dürfen nicht linke Kräfte sich den ganzen Tag mit sich selbst beschäftigen.“ Man müsse überlegen, wie man es gesellschaftlich schaffe, mehr Menschen zu überzeugen. Heidi Reichinnek bewirbt die Podcast-Folge mit den Worten „Rot-rot-grün in 30 Minuten.“
Tatsächlich könnte es sich nicht nur um einen Spruch, sondern um die Andeutung eines Ziels handeln. Denn bereits letztes Jahr im Juli trafen sich die drei Politikerinnen und postete ein Selfie von dem Treffen. „Gemeinsame Gespräche. Aus Gründen“, schrieb die Linken-Politikerin dazu. Und Ricarda Lang kommentierte: „Krasse Überraschung @bundeskanzler: Frauen können sich vernetzen.“ Friedrich Merz hatte einige Zeit zuvor gesagt, dass Männer sich besser vernetzen könnten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











