Seit einigen Tagen gilt nun die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche durchgesetzte Regelung, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal pro Tag erhöhen dürfen. Auch am Freitag hat sich jedoch gezeigt, dass diese Regelung keine echte Entlastung für die Autofahrer bringt: Nach der einmaligen Preiserhöhung um 12 Uhr kostete Super durchschnittlich 2,28 Euro pro Liter, Super E10 2,22 Euro und Diesel 2,46 Euro.
Damit liegen die Preise fürs Tanken nochmals höher als in den Tagen davor. Dabei gilt seit dem 1. April die neue Regelung: Nur einmal täglich um 12 Uhr dürfen Tankstellen ihre Preise erhöhen – Preissenkungen sind jederzeit erlaubt. Das führt dazu, dass die Preise berechenbar kurz nach 12 Uhr deutlich am höchsten sind, bevor sie etwas abfallen. Das Niveau der Spritpreise bleibt jedoch kontinuierlich hoch.
Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Reiche kam infolge des Irankriegs, als die Preise für Benzin sprunghaft anstiegen – so kostete Super kurz vor Kriegsbeginn durchschnittlich 1,84 Euro pro Liter, Super E10 1,79 Euro und Diesel 1,75 Euro. Reiche begründete ihre Forderung mit einer vermeintlich intransparenten Preisbildung: Es sei zu beobachten, dass Kraftstoffpreise bei höheren Rohölkosten extrem schnell ansteigen, so die CDU-Politikerin. Bei fallenden Kosten gingen die Preise jedoch nur langsam zurück. „Diesen Mechanismus wollen wir durchbrechen“, meinte sie in Bezug auf die neue Preisstopp-Regelung.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











