Oliver Blume, seit drei Jahren CEO sowohl bei Volkswagen wie bei Porsche, muss feststellen, dass solche Doppelfunktionen nicht nur viel Ehre und Einkommen, sondern gelegentlich auch viel Ärger mit sich bringen.
So richtig genießen kann Spitzenvorstand Blume seine Doppelrolle aktuell nicht. Bei Porsche brennt die Hütte, beim Mutterkonzern VW steigt dunkler Rauch auf.
Sportwagenikone Porsche, Gewinngarant seit Jahren, steckt in der Krise, und zieht den ganzen VW-Konzern mit nach unten.
Sogar VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte das auf der letzten Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg: Oliver Blume „kann kein Halbtagschef sein.“ Sie fordert eine Neuausrichtung des gesamten Konzerns. Und tatsächlich wurde jetzt die Neuausrichtung des Sportwagenbauers verkündet. Das Ende der Blumschen Doppelrolle scheint absehbar. Die SZ schreibt dazu: “Mindestens ein Chefposten zu viel“.
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