Kurz nachdem ein afghanischer Asylbewerber am Donnerstag mit einem Auto in München in Teilnehmer einer Verdi-Kundgebung gefahren ist, gaben führende Politiker sämtlicher Parteien ihre Beileidsbekundungen ab. In München wurden mindestens 28 Personen verletzt, davon einige schwer. Ein 2-jähriges Kind schwebt in Lebensgefahr, ein weiteres Kind muss notoperiert werden (Apollo News berichtete).
Außenministerin Baerbock warnte davor, dass es in der Endphase des Wahlkampfs zu Spaltungen in der demokratischen Gesellschaft komme, wie die FAZ berichtet. Angesichts der Herausforderungen sei es umso wichtiger, „dass wir auch in unserem Land als Demokraten zusammenstehen. Dass wir uns nicht spalten lassen, weder von Rechtsextremisten noch von Islamisten, die unseren Rechtsstaat von innen herausfordern.“
Bundeskanzler Olaf Scholz forderte am Rande eines Termins in Fürth die Bestrafung und Abschiebung des Täters, wie Welt berichtet. Der tatverdächtige Afghane könne nicht auf „irgendeine Nachsicht“ hoffen. Weiter sagte er: „Er muss bestraft werden, und er muss das Land verlassen.“ Des Weiteren verwies Olaf Scholz darauf, dass weitere Abschiebeflüge für Straftäter nach Afghanistan geplant sind.
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