Afrikanische Piraten stellen immer wieder eine Bedrohung für die Handelsschifffahrt dar. Besonders berüchtigt sind die somalischen Piraten am Horn von Afrika. In Dänemark sorgt unterdessen ein nigerianischer Pirat aus dem Golf von Guinea für Aufsehen. Lucky Frances griff, zusammen mit vier anderen Männern, Truppen der dänischen Marine an. Während des Kampfes töteten die Soldaten die vier Männer, nur Frances wurde schwer verwundet.
Sein Bein musste sofort amputiert werden. Für einen Gerichtsprozess wurde Frances nach Dänemark gebracht. Ihn in Ghana, wo er ursprünglich behandelt wurde, freizulassen, wurde als zu gefährlich erachtet. Nach mehreren Jahren Aufenthalt soll Frances nun, wie aus nicht-öffentlichen Dokumenten des Integrationsministeriums hervorgeht, intensiv in die dänische Gesellschaft integriert werden. Darüber berichtete die dänische Zeitung BT.
Über das sogenannte „Selbstversorgungs- und Rückkehrprogramm“ soll Frances die dänische Sprache lernen, sich durch staatliche Programme in den Arbeitsmarkt integrieren und zusammen mit der lokalen Verwaltung einen „Integrationsvertrag“ ausarbeiten. In diesem werden mehrere konkrete Ziele festgesetzt, damit Frances als integriert gilt. Nur wenn er die Ziele auch erfüllt, wird er in Zukunft staatliche soziale Hilfe erhalten.
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