In Deutschland tut sich vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) noch immer schwer mit einem fairen Bild von der AfD und ihrem Parteitag. Im Phoenix-Interview mit Alice Weidel geht es da schon wieder nicht ohne Pseudo-Korrekturen zur Energiepolitik. Die Journalistin politisiert munter links-grün drauf los, anstatt sich für die Ansichten und Konzepte der Interviewten zu interessieren.
Dagegen zeigt ein Blick in die Auslandspresse, dass die Partei dort immer mehr als Faktor wahrgenommen wird, der untrennbar zum politischen Leben Deutschlands gehört. Für die Londoner Times liegen die Dinge in der Schlagzeile sehr einfach: „‘Wir sind die wirkliche Volkspartei‘: Die aufstrebende AfD lässt Massenproteste an sich abprallen.“
Laut dem Telegraph hat es die Partei geschafft, den Begriff Remigration „sexy“ zu machen, etwa mit Sticker-Motiven wie „Du willst es doch auch“ oder „Knutschen für Remigration“, die man am ehesten von der Jugendorganisation erwarten würde. In Großbritannien gibt es eine ganz ähnliche Diskussion um großvolumige Abschiebungen, die stark von der in Umfragen führenden Reform-UK-Partei um Nigel Farage und von Rupert Lowes Restore Britain geführt wird.
Gesprochen hatte man daneben mit Wendelin Fessl, Vorstandsmitglied der Generation Deutschland, der klarstellt, es gehe der AfD nicht darum, „Menschen fortzuschicken, die wir nicht mögen“. Außerdem wolle man nicht Menschen mit türkischen Wurzeln oder generell Muslime ausweisen. „Es geht darum, die wegzuschicken, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollen. Es geht um Kultur, nicht um Religion.“ Daneben und zuerst sollen die Rechtstreue und ein legaler Aufenthaltsstatus die Hauptkriterien der geplanten Ausreise-Politik sein.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











