Linksradikale haben Anfang März einen Anschlag mit einem Erdölnebenprodukt auf eine Kirche in Kassel verübt. Zuerst berichtete die evangelische Zeitung Idea darüber. Die evangelische Freikirche veranstaltete einen Kongress gegen Abtreibungen und für das Lebensrecht ungeborener Kinder. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben, das auf „Indymedia“ veröffentlicht wurde, heißt es, dass man am 1. März die „Fassade des Hauses der freien evangelikalen Gemeinde Kassel Ost mit einer Menge Bitumen gedeckt“ habe.
Ein Foto, das Idea veröffentlichte, zeigt über mehrere Meter große schwarze Flecken auf der Fassade und den Fenstern. Als Anlass für ihren Anschlag nennen die Täter das „Lebensrechts-Forum“ des „Treffens Christlicher Lebensrechts-Gruppen“ (TCLG) am 7. März. „Mit ihrer frauen- und queerfeindlichen Agenda, die sich an den klassischen Geschlechterrollen der patriachalen Kleinfamilie orientiert, wollen diese Gruppen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung von Schwangeren immer weiter einschränken und abschaffen“, schreiben die Linksradikalen.
Und weiter: „Ihre Ziele reihen sich ein in die strukturelle patriachale Unterdrückung von Menschen mit Uterus in dieser Gesellschaft.“ Man wolle das TLCG „aus allen Räumen […] vertreiben“. Das sei Teil des „Kampfes für eine Gesellschaft ohne Patriachat“. Bei der Veranstaltung am 7. März in Kassel-Ost waren laut Idea rund 100 Teilnehmer anwesend. Es gab Vorträge rund um das Thema Lebensschutz von verschiedenen Referenten.
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