In einem 300 Seiten starken Buch will die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf erklären, wie man das Grundgesetz „schützen kann“. Das Buch mit dem Titel „Wahl und Wahrheit“, das am 1. September erscheinen soll, beschäftigt sich nicht nur mit ihrer gescheiterten Wahl zur Verfassungsrichterin. Es will auch die „großen gesellschaftlichen Streitfragen der Gegenwart“ analysieren: darunter Meinungsfreiheit, Impfpflicht, Parteiverbot sowie Abtreibung.
Die Juraprofessorin wolle das „ernsthafte Ringen um die besseren Argumente“ darstellen, kündigt der Droemer-Knaur-Verlag an. Weiter heißt es: „Die 2025 spektakulär gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin am Bundesverfassungsgericht machte deutlich, wie schnell die unabhängige Justiz auch hierzulande zur Zielscheibe populistischer Agitation werden kann.“
Diskutiert werden soll dabei auch die Rolle der Medien. Und Brosius-Gersdorf will der Frage nachgehen, was „zum Schutz der Wissenschaft und von Frauen notwendig ist“. Der Verlag bewirbt das Buch außerdem als „eindrückliches Plädoyer für eine widerstandsfähige und rechtsstaatlich verankerte Demokratie“.
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