Bei der Vorstellung des kulturellen Rahmenprogramms für den Eurovision Song Contest (ESC) in Wien wollte Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) eigentlich ein Signal für Offenheit und Vielfalt setzen. Doch ein Satz in seiner Rede sorgt nun für heftige Kritik – und wirft Fragen nach historischer Sensibilität und politischem Urteilsvermögen auf.
Gemeinsam mit Ingrid Thurnher, interimistische Generaldirektorin des ORF, sowie Katrin Vohland, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums in Wien, präsentierte Andreas Babler das geplante Begleitprogramm der österreichischen Kultureinrichtungen zum Song Contest. Ziel sei es, so der Minister, eine „zusätzliche Bühne für die kulturelle Vielfalt des Landes“ zu schaffen.
Doch bereits in seinen einleitenden Worten unterlief Babler ein skandalöser Fehler – wörtlich sagte er: „United by Music – diese vereinigende Kraft durch Freude, Offenheit und Vielfalt, das ist die wunderschöne Idee des europäischen Song Contests, die heute wieder besonders aktuell ist, wenn man sich auch die geopolitische Lage zu Gemüte führen muss.“
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