Nach dem Scheitern der Regierungsverhandlungen in Österreich und dem angekündigten Rückzug von Bundeskanzler Karl Nehammer sucht die ÖVP nach einem neuen Parteichef. In Wien deutet alles darauf hin, dass sich jetzt doch noch der Wählerwille durchsetzt – mit FPÖ-Chef Herbert Kickl als „Volkskanzler“! Ein Omen für Deutschland?
Gut drei Monate nach der Nationalratswahl, aus der die national-konservative FPÖ mit 29,2 Prozent als klarer Sieger hervorgegangen war, steht die Alpenrepublik am Wendepunkt:
Am Samstag (4. Dezember) beendete ÖVP-Chef Nehammer auch die Gespräche seiner Partei mit den Sozialdemokraten (SPÖ). Zuvor waren bereits die linksgrün-libertären Neos aus den Verhandlungen über eine sogenannte „Ösi-Ampel“ ausgestiegen. Das Projekt einer Mitte-Links-Regierung scheiterte an unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wie die lahmende Wirtschaft angekurbelt und gleichzeitig das Loch im Staatshaushalt der Alpenrepublik gestopft werden soll.
Herbert Kickl (FPÖ): „Das Fass ist übergelaufen“
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