Nach dem Bundesparteitag der AfD in Riesa haben sich erste Gegendemonstranten zu Wort gemeldet und sich über angebliche Polizeigewalt beklagt. Ein linkes Bündnis aus Gewerkschaften, Klimabewegungen und Antifa-Gruppen hatte den Parteitag blockiert und Einsatzkräfte sowie AfD-Delegierte behindert. Geplant waren Aktionen des „zivilen Ungehorsams“, um die Veranstaltung zu verhindern, teilte etwa das Aktionsbündnis „Widersetzen“ im Vorfeld mit.
Genau das geschah auch: Sechs Polizisten wurden laut der Dresdner Polizei bei dem Gegenprotest verletzt. Es kam zu Brandsatzwürfen und Pyrotechnik-Attacken vonseiten der Aktivisten. Die Polizei reagierte dementsprechend hart und griff durch, kesselte die Demonstranten ein und verteidigte sich gegen die Randalierer unter den Demonstranten.
In einer Art Pressekonferenz fanden sich fünf betroffene Unruhestifter zusammen und sprachen über die angebliche „Polizeigewalt“ gegen sie. „Inwieweit wir dagegen juristisch oder parlamentarisch vorgehen, ist gerade noch sehr, sehr frisch. Das alles ist gestern erst passiert. Wir brauchen ein bisschen Zeit, uns zu sortieren und nachzubereiten“, hieß es einleitend von den Demonstranten.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











