„WE GOT HIM“, verkündete US-Präsident Donald Trump am Sonntagmorgen, als er die Rettung des zweiten F-15-Piloten bekanntgab (Apollo News berichtete). Ein US-Kampfjet war am Freitag über iranischem Gebiet abgeschossen worden – beide Besatzungsmitglieder mussten sich per Schleudersitz retten. Während sich der Pilot in Sicherheit bringen konnte und bereits wenige Stunden später von US-Rettungskräften geborgen wurde, verharrte der Waffensystemoffizier über 24 Stunden tief im iranischen Gebirge hinter feindlichen Linien.
Die US-Streitkräfte starteten daraufhin eine aufwendige Rettungsaktion, um den Soldaten zu bergen, bevor iranische Truppen ihn finden würden. Es zeichnete sich ein Rennen gegen die Zeit ab, bei dem dem US-Militär ein spektakulärer Streich gelang.
Für das US-Militär, das nach dem Motto „Keiner wird zurückgelassen“ lebt, war die Suche nach dem abgeschossenen Offizier eine militärische und moralische Pflicht. Auch deshalb, weil der Iran eine US-amerikanische Geisel als wertvolles Druckmittel in den laufenden Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten hätte nutzen können.
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