Die Hauptstadt kämpft gegen eine wachsende Sicherheitskrise. Wie die Pressestelle der Polizei Berlin gegenüber Apollo News erklärte, kam es in den vergangenen Monaten vermehrt zu Schießereien auf Berlins Straßen. Vor allem kriminelle Milieus bereiten der Stadt große Sorgen. Die Berliner Polizei bemüht sich nun, konsequent dagegen vorzugehen. Dafür wurde eine neue Aufbauorganisation (BAO) namens „Ferrum“ eingerichtet. Ziel ist es, gezielt gegen gewalttätige Gruppen und Schusswaffenkriminalität vorzugehen.
Mehrere hundert Einsatzkräfte sind seit Wochen in koordinierten Aktionen auf den Berliner Straßen unterwegs, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Laut Polizei liegt der Schwerpunkt auf gefahrenabwehrenden Kontrollen und erhöhter Präsenz für Einwohner und Gewerbetreibende.
In der Nacht von Sonntag auf Montag führte die Berliner Polizei eine Großrazzia im Stadtteil Gesundbrunnen durch. Rund 250 Einsatzkräfte durchsuchten mehrere Cafés und Lokale. Die Beamten fanden in einer Toilette eine Schreckschusswaffe, zusätzlich zwei Einhandmesser, Drogen und eine scharfe Schusswaffe. Eine 47-jährige Person wurde festgenommen. Weitere Gäste des Lokals wurden kontrolliert. Unter ihnen befanden sich zwei per Haftbefehl gesuchte Personen, die ebenfalls festgenommen und in Gewahrsam genommen wurden.
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