Deutschland muss noch mindestens 2.600 Afghanen aus Pakistan einfliegen. Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amtes an die Bild hervor. Dabei handele es sich laut der Behörde von Annalena Baerbock um Personen mit „verbindlichen Aufnahmezusagen“. Es lägen „in diesen Fällen konkrete Verpflichtungen zur Aufnahme vor“, so eine Sprecherin gegenüber der Zeitung.
Das würde bedeuten, dass Deutschland etwa 16 weitere Aufnahmeflüge aus Islamabad durchführen müsste. Schon am Mittwoch soll die nächste Maschine mit 162 Afghanen in Leipzig landen. Insgesamt hat Deutschland seit August 2021 etwa 48.000 Afghanen eine Aufnahme in Aussicht gestellt. Laut einer Antwort der Bundesregierung an den AfD-Bundestagsabgeordneten Thomas Seitz wurden bis Anfang des Jahres über 36.000 Afghanen aufgenommen.
Bereits Anfang März hatte das Auswärtige Amt auf 2.800 Personen mit einer Aufnahmezusage verwiesen. Aus dem neuen Koalitionsvertrag geht jetzt aber hervor, dass Union und SPD das Bundesaufnahmeprogramm „so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan)“ wollen. Jetzt sollen dennoch 2.600 Personen folgen. Alleine im April hat das Auswärtige Amt drei Evakuierungsflüge für Ortskräfte, deren Familienangehörige und bedrohte Personen vorgesehen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











