Der deutsche Maschinenbau verliert zunehmend an Substanz – leise, aber schrittweise gerät Betrieb um Betrieb in die Insolvenz. Das jüngste Opfer ist die Eliog Industrieofenbau GmbH mit Sitz in Römhild, Thüringen. Der Spezialist für maßgeschneiderte Industrieöfen und Wärmebehandlungsanlagen gilt seit Jahrzehnten als Weltmarktführer in diesem Segment. Eine Sanierung wird nun angestrebt.
Die Hintergründe der Insolvenz beschreibt das Unternehmen eindeutig: „Der Antrag war geboten, da das Unternehmen Forderungen und fällige Verbindlichkeiten absehbar weder termingerecht noch vollständig begleichen kann“, erklärte Sanierungsgeschäftsführer Stefan G. Mairiedl jüngst in einer Stellungnahme.
Für die 74 Beschäftigten am einzigen Standort des Unternehmens in Römhild sind Löhne und Gehälter bis einschließlich Juni 2026 über das gesetzliche Insolvenzgeld abgesichert. Der laufende Geschäftsbetrieb soll während des Sanierungsprozesses fortgeführt werden. Ob Eliog langfristig gerettet werden kann, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob neue Investoren gefunden werden.
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