Es ist vollbracht: Zweiter Termin beim Standesamt. Jetzt bin ich endlich offiziell eine Frau. Da stehe ich nun, behördlich fix und fertig umoperiert, und möchte am liebsten die ganze Welt umarmen. Beziehungsweise verklagen. Oder doch lieber erst bunte Fingernägel?
Wer mich ab jetzt falsch gendert oder aus Versehen ein männliches Personalpronomen verwendet, bekommt Post vom Anwalt, zack! Bis zu 10.000 Euro Strafe sieht das Gesetz für ein solches Verbrechen vor. Das werde ich ausnutzen. Und damit kenne ich mich aus. Ich werde ja selbst dauernd ausgenutzt.
Halt, falsch, Kommando zurück, das ist nur ein Spaß! Das wird selbstverständlich auf keinen Fall passieren. Auch wenn es bestimmt Menschen geben wird, die aus der Änderung ihres Geschlechtseintrags auf dem Klageweg Kapital schlagen, möchte ich hier eines klarstellen: Weder will ich mich als Mann mit Pimmel und Bart in irgendeine Frauenumkleidekabine drängen, noch auf Frauenparkplätzen Rabatz machen. Ich will keine langen Zöpfe, keine Glitzernägel, keine Lockenwickler und auch nicht beim Frauen-Boxen gewinnen. Ich will überhaupt keinen Stress mit der holden Weiblichkeit. Das ist die beste Strategie, wie ich aus leidvoller Erfahrung weiß. Dafür lege ich die Hand meiner geschiedenen Frau ins Feuer.
Im übertragenen Sinne! Nur ein Spahaß! Hand ins Feuer, Redewendung! Regt Euch ab, Mädels. Wir Hühner machen nunmal schlechte Witze. Wisst Ihr doch…
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











