Die Ära Jette Nietzard wird im Oktober ein Ende finden – und bei den Grünen herrscht absolute Funkstille. Weder die Parteiführung noch namhafte und einflussreiche Spitzenpolitiker möchten in der Causa um die polarisierende Bundessprecherin der Grünen Jugend zu Wort kommen. Anfragen zu Nietzards Gedankenspiel dazu ob man bei einer möglichen AfD-Regierung in den kommenden Jahren „zu den Waffen greifen“ müsse, blieben seitens der Bundespartei sowie der Bundestagsfraktion unbeantwortet.
Dabei hatten Nietzards Ausführungen über den Kampf gegen die AfD, die sie in einem von dem RBB-Sender radioeins und der Wochenzeitung Der Freitag produzierten Podcast geäußert hatte, offenbar unmittelbar Folgen: Nachdem die am 21. Juli ausgestrahlte Sendung am Montagabend medial aufgegriffen worden war, teilte Nietzard am Dienstagmorgen mit, sie werde nicht erneut für den Vorsitz der Grünen Jugend kandidieren (mehr dazu hier).
Ob es aus dem Bundesverband eine dahingehende Empfehlung an die Nachwuchs-Grüne gab, blieb seitens der Grünen gegenüber Apollo News unbeantwortet. Die Bundestagsfraktion als auch die Parteiführung antworteten nicht auf dahingehende Anfragen. Apollo News hatte auch in Erfahrung bringen wollen, ob die Parteiführung Nietzards Auftreten bei radioeins als Rücktrittsgrund für den Posten der Grünen Jugend-Chefin wertete, schließlich bleibt sie zunächst weiter im Amt.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM










