Nach dem Einsatz der Nationalgarde und der Übernahme der Metropolitan Police Departments (MPD) durch die Trump-Regierung sind die Kriminalitätszahlen in Washington D.C. deutlich gesunken. US-Präsident Donald Trump hatte am 11. August eine „öffentliche Sicherheitsnotlage“ erklärt und tausende Bundesbeamte sowie Einheiten der Nationalgarde in die Hauptstadt beordert.
Nach offiziellen Angaben ging die Gewaltkriminalität in den drei Wochen nach Beginn des Einsatzes um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, gegenüber den drei Wochen davor waren es 28 Prozent weniger. Die Zahl der Tötungsdelikte sank um 44 Prozent, Autodiebstähle um 87 Prozent. Auch Raubüberfälle gingen deutlich zurück – um 42 Prozent allein in den ersten beiden Wochen.
Laut Polizei wurden seit Beginn des Einsatzes zudem mehr als 1.100 Festnahmen registriert, darunter auch mutmaßliche Bandenmitglieder. Unter den Festgenommenen befanden sich zudem zahlreiche Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus.
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