Fünf Jahre nach einem blutigen Angriff in einem Hamburger Friseursalon steht der 30-jährige Friseur Mohanad G. vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im November 2020 einen Kunden mit einer Schere schwer verletzt zu haben.
Der Fall ereignete sich am 28. November 2020 in einem Salon am Schiffbeker Weg. Der damalige Kunde, der 38-jährige Mohamad A., schilderte vor Gericht den Ablauf des Tages. Während des Haarschnitts habe der Friseur seine Kotletten zu kurz rasiert. „Beim Haare frisieren hat er meine Kotletten wegrasiert. Die waren sonst immer länger“, sagte A. laut der Bild vor Gericht. Als er seine Unzufriedenheit äußerte, soll der Angeklagte wütend reagiert haben.
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft habe Mohanad G. sich beleidigt gefühlt und laut geworden. A. berichtete: „Er schrie mich an: ´Steh auf und geh!´“. Der Friseur habe ihm daraufhin den Kittel heruntergerissen und ihn aufgefordert, den Laden zu verlassen. Laut Polizeiakten soll G. zudem gedroht haben: „Ich werde Dich umbringen, abschlachten.“
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