Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar auf einem vorsichtigen Erholungskurs, rechnen jedoch auch in den kommenden Jahren nur mit einem schwachen Wachstum. In der am Mittwoch veröffentlichten Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026 prognostizieren sie für das laufende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von lediglich 0,6 Prozent und für 2027 einen Anstieg um 0,9 Prozent.
Damit bleibt die wirtschaftliche Dynamik deutlich hinter früheren Erwartungen und vergangenen Aufschwungphasen zurück. Die Institute zeichnen das Bild einer fragilen Erholung, die von erheblichen externen Belastungsfaktoren geprägt ist. Ein zentraler Grund für die verhaltene Entwicklung ist der erneute Anstieg der Energiepreise im Zuge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Insbesondere der Konflikt mit dem Iran wirkt sich spürbar auf die wirtschaftliche Lage aus.
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