Drogengeschäfte in der Einrichtung, arabische No-Go-Areas, Morddrohungen: All das ist in einer Obdachlosenunterkunft in Schwerin inzwischen an der Tagesordnung. NIUS hat mit einem Mitarbeiter gesprochen, der sagt: „Meine Kollegen und ich haben inzwischen Angst davor, zur Arbeit zu gehen.“
„Im August mussten wir die Polizei rufen, weil eine Gruppe Tunesier vor der Unterkunft stand und nach einem Syrer verlangt hat, der aber nicht nach draußen kommen wollte“, berichtet der Sicherheits-Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte, im Gespräch mit NIUS. „In solchen Fällen geht es meistens um Drogen.“ Die Männer seien auch den Angestellten gegenüber bedrohlich geworden. „Sie haben laut geschrien, dass sie wiederkommen werden, um den Bewohner zu töten.“ Gott sei Dank sei die Polizei dann aber schnell gekommen, nachdem sie gehört habe, dass es sich um „die Tunesier“ handle.
Die Räumlichkeiten der Obdachlosenunterkunft im Mittelweg 9 sind heruntergekommen und vermüllt – die Zustände scheinen niemanden zu kümmern.
In einigen Bereichen der Unterkunft habe sich inzwischen eine arabische No-go-Area entwickelt, in die sich niemand mehr traue. „Im hinteren Bereich sind die Syrer. Sie haben sich eine eigene Welt aufgebaut, das ist der islamische Flur, da traut sich keiner mehr hin. Die Frauen wollen nachts nicht über den Gang laufen, die Putzkräfte putzen dort nicht mehr.“
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