Mit Steuergeldern bezahlt: Kitas überwachen Kleinkinder auf Rassismus – und schicken Berichte an die Polizei

vor etwa 2 Monaten

Mit Steuergeldern bezahlt: Kitas überwachen Kleinkinder auf Rassismus – und schicken Berichte an die Polizei
Bildquelle: Apollo News

Die walisische Labour-Regierung möchte Kleinkinder und Säuglinge wegen rassistischer Aussagen von der Polizei verfolgen lassen. Das ist zumindest das ausgesprochene Ziel eines neuen Leitfadens der Regierung, über den die britische Zeitung The Telegraph berichtet. So sollen zukünftig Kindertagesstätten und Tagesmütter bei „rassistischen Vorfällen“ bei Kindern ab dem Säuglingsalter die Fälle dokumentieren und bei Bedarf der örtlichen Polizei melden. Bezahlt wird das Ganze vom Steuerzahler mit über 1,3 Millionen Pfund.

Das sogenannte Toolkit, ausgearbeitet von einer „Diversity and Anti-Racist Professional Learning“-Gruppe der Cardiff Metropolitan University, kursiert bereits in mehr als 300 Einrichtungen, so berichtet es die Zeitung aus Großbritannien. Der Inhalt lässt kaum Fragen offen, wohin die Reise geht: Erzieher sollen Spielzeug und Bücher in der Kita auf ideologische Konformität prüfen und sich mit „White Privilege“ und unbewussten Vorurteilen auseinandersetzen. Der nationale Verband der Kindertagesstätten hat die Leitlinien veröffentlicht.

So heißt es in dem Toolkit etwa, dass Fachkräfte in der Kinderbetreuung ihre Räumlichkeiten zu überprüfen haben, um sicherzustellen, dass Bücher, Puppen, Plakate und Ausstellungsstücke ausreichend vielfältig sind, und „dafür zu sorgen, dass Ihre antirassistische Haltung sichtbar ist“. Dies gelte auch für die angebotenen Snacks, die die Kinder essen sollen. Das Toolkit rät dazu, dass es „nie zu früh“ sei, mit Kindern über Hautfarbe zu sprechen. Deswegen sollen die Kleinkinder auch über die „Schönheit und Komplexität von Melanin“ sprechen. In den Leitlinien heißt es dann auch zur Hygiene weiter: „Die Toilettengewohnheiten variieren je nach Kultur. Diese Gewohnheiten mögen sich stark von Ihren eigenen unterscheiden, aber das macht sie nicht unhygienisch oder falsch.“

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