Die Flüchtlingskrise ist für Deutschland auch finanziell eine enorme Belastung: Etwa 50 Milliarden Euro pro Jahr kostet die Unterbringung von Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen und abgelehnten, aber trotzdem geduldeten Asylbewerbern. Das Land Berlin zahlt allein knapp eine Milliarde Euro im Jahr – mehr als 2,7 Millionen Euro pro Tag. Was die Frage aufwirft: Wer verdient daran?
Die Berliner Zeitung hat nun aufgedeckt, wie viel die Sicherheitsfirmen kassieren, die in den Flüchtlingsunterkünften der Hauptstadt für Ordnung sorgen. Die Zahlen sind kaum zu glauben!
Demnach zahlte Berlin 2022 für die Sicherheit in den Unterkünften des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten 58 Millionen Euro an Sicherheitsfirmen aus (4,8 Millionen pro Monat). 2023 waren es 94 Millionen Euro (7,8 Millionen pro Monat), für 2024 waren es bis Ende September 2024 71 Millionen. 177 solcher LAF-Unterkünfte gibt es mittlerweile in der Millionen-Metropole.
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