Der niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, gibt sein Amt auf. Der SPD-Politiker begründet den Schritt mit Drohungen und angeblichen Falschbehauptungen. Wenige Tage zuvor hatte NIUS aus Ermittlungsakten berichtet, in denen Kurkus Schwiegermutter den Namen ihres Schwiegersohns bereits Wochen vor dem Sechsfachmord von Stade ins Spiel gebracht haben soll. Kurku bestreitet jede Beteiligung an dem Fall.
Deniz Kurku tritt als niedersächsischer Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe zurück. Das berichtet der Spiegel. Demnach will die Staatskanzlei den Schritt im Laufe des Freitags offiziell bekanntgeben. Sein Mandat als SPD-Abgeordneter im niedersächsischen Landtag ist davon nicht betroffen.
Kurku erklärt seinen Rückzug mit dem Schutz des ehrenamtlich ausgeübten Amtes. Unter den gegenwärtigen Bedingungen könne er dessen Aufgaben „nicht mehr in dem erforderlichen Maße ausüben“. Hintergrund seien „massive Anfeindungen und Drohungen“ sowie angebliche Falschbehauptungen in Medien und sozialen Netzwerken.
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