Bundeskanzler Friedrich Merz soll Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wegen ihres Wahlkampfs scharf angegriffen haben. Ein Bericht des Spiegels beschreibt eine heftige Eskalation zwischen dem CDU-Chef und der SPD-Politikerin.
Bei einem Treffen Ende September mit den Ministerpräsidenten zitierte der Kanzler Schwesig herbei – er müsse mal mit ihr sprechen. Mit Blick auf den Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern warf er ihr vor, gegen ihn, Merz, statt gegen die AfD gekämpft zu haben. „Sie haben die demokratische Mitte zerstört“, soll er ihr an den Kopf geworfen haben.
Schwesig habe den Vorwurf als „unverschämt“ zurückgewiesen und das Gespräch beendet – der Darstellung zufolge drehte sie sich auf dem Absatz um und ließ den Kanzler stehen. Wenn dieser Gesprächsbedarf hätte, könne er ja einen Termin bei ihrem Büro anfragen, ließ sie ihn wissen.
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