Friedrich Merz in der Rolle des Leutnants von Zitzewitz

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Friedrich Merz in der Rolle des Leutnants von Zitzewitz
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Bundeskanzler, der bisher außer gebrochene Wahlversprechen, außer Mega-Verschuldung und Megaverschwendung, außer Klingbeil-Hörigkeit und Selenskyj-Gefolgschaft nichts zustande gebracht hat, dessen große Ankündigungen untereinander nur noch darum wetteifern, welche als nächstes von der SPD zurückgestutzt wird, dieser Bundeskanzler, der das Wort Reform zum Synonym für Abzocke gemacht hat, kanzelt wieder einmal die Bürger ab, von oben herab, mit einer Arroganz, die nur zum Zwecke haben kann, die eigene Unfähigkeit nicht wahrnehmen zu müssen.

Auf dem Landesparteitag der Merkel-CDU in Düsseldorf fabulierte Merz von einem „Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch“. Hat er Bärbel Bas und Lars Klingbeil schon um Erlaubnis gefragt oder sind die politischen Verpackungskünstler schon am Werk, damit der „Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch“ nach dem aussieht, was er nicht ist, denn wie immer wird sich wohl im Papier nicht das wiederfinden, was in den Ankündigungen und Überschriften vollmundig versprochen wurde. Stolz ist Merz auf die Rentenreform, die er ganz umsetzen will: länger Arbeiten für weniger Geld. Man gewinnt ohnehin den Eindruck, dass der eigentliche Gewinner der Rentenreform die Migrationsindustrie und die BlackRock-Branche ist. Deutsche Rentner müssen im Müll wühlen, aber Merz will keinen Euro an Steuergeldern weniger ins Ausland transferieren. Ein wahrhaft deutscher Bundeskanzler, deutscher als er sind nur noch die Grünen.

Merz behauptet: „Es muss jeder seinen Beitrag leisten.“ Worin besteht denn der Beitrag des Friedrich Merz? Worin der Beitrag der Bundesminister, der Ministerien, der Bundestagsabgeordneten, worin besteht der Beitrag der vom Staat finanzierten NGOs? Worin besteht der Beitrag des märchenhaft subventionierten Erneuerbare-Energien-Komplex? Außer sich selbst widersprechende Redebeiträge, außer, dass er Deutschland noch den Rest an Achtung in der Welt genommen hat und das Zeug hat, außer, dass er die Bürger dieses Landes als faul beschimpft, hat dieser Kanzler noch keinen Beitrag geleistet. Typisch ist jedoch, dass, wenn einem nichts gelingt, man immer heftiger dem Gesundbeten verfällt. Zwischen Träumen und Gesundbeten auf der einen und Optimismus auf der anderen Seite besteht ein kategorialer Unterschied. Der Optimismus besitzt eine reale Grundlage.

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