Mehr als 14.000 Euro: Top-Beamte der Bundeszentrale für politische Bildung erhalten deutlich höhere Gehälter

vor 3 Monaten

Mehr als 14.000 Euro: Top-Beamte der Bundeszentrale für politische Bildung erhalten deutlich höhere Gehälter
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Die Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) bekommt nicht nur ein neues Gesicht an der Spitze, sondern auch eine neue Gehaltsstruktur. Wie aus dem Haushaltsplan des Bundesinnenministeriums hervorgeht, wird das Präsidentenamt künftig nach Besoldungsgruppe B9 vergütet – eine Anhebung gegenüber der bisherigen Einstufung in B6. Das berichtet der Spiegel ausführlich. Sönke Rix, früherer SPD-Bundestagsabgeordneter aus Schleswig-Holstein, übernahm das Amt des Präsidenten der Bundeszentrale jüngst zum 1. März.

Ein lukrativer Job: Ab Mai erhält er ein monatliches Grundgehalt von über 14.000 Euro brutto – rund 2.000 Euro mehr als sein Vorgänger Thomas Krüger, der die Behörde seit dem Jahr 2000 geleitet hatte und im August 2025 in den Ruhestand getreten war. Die neue Besoldung entspricht damit dem Niveau eines Generalleutnants oder des Präsidenten des Bundeskriminalamts. Beschlossen wurde die Gehaltserhöhung und Aufwertung des Amtes bereits im vergangenen November durch die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Merz.

Parallel zur Gehaltserhöhung hat das Innenministerium eine bislang nicht existierende Stelle eines Vizepräsidenten eingerichtet. Besetzt wurde diese Position mit dem früheren CSU-Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich. Der promovierte Jurist hatte bei der Bundestagswahl 2025 trotz eines Erststimmensiegs in seinem Augsburger Wahlkreis den Wiedereinzug in den Bundestag verfehlt – mangels ausreichender CSU-Zweitstimmen in Bayern.

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