Timmy, der in der deutschen Ostsee gestrandete, mittlerweile verstorbene Wal, kostete das Land Mecklenburg-Vorpommern nach vorläufigen Zahlen 47.785,04 Euro an Sach- und Übernachtungskosten. Die Personal- und Transportkosten, die sogenannten Operativkosten, wurden nicht erhoben. Diese dürften die Sach- und Übernachtungskosten aber um ein Vielfaches überschreiten. Die Zahlen gehen aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Abgeordneten Martin Schmidt und Thore Stein sowie einer ebenfalls zu Timmy gestellten Kleinen Anfrage des mittlerweile aus der CDU ausgetretenen Thomas Diener hervor.
Von den 47.785,04 Euro fielen 47.390,01 Euro beim Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt von Minister Till Backhaus an. Größter Einzelposten war dabei Spezialequipment zur möglichen Walbergung mit 28.833,70 Euro, gefolgt von Voruntersuchungen zur möglichen Walbergung, die 17.253,81 Euro gekostet haben. Außerdem wurden Übernachtungskosten in Höhe von 1.252,50 Euro für Vertreter der Landesbehörden vor Ort und 50 Euro für den Wäscheservice im Rahmen der Übernachtungen fällig.
Das Innenministerium von Christian Pegel hatte Kosten in Höhe von 395,03 Euro für eine Anmietung durch die Landespolizei, die aber in der Kleinen Anfrage nicht näher aufgeführt wird. Für das Innenministerium dürfte der Anteil durch Überstunden bei der Polizei und der Feuerwehr aber weitaus höher sein. Hinzu kommen Kosten für Treibstoff und die Abnutzung von Geräten, die ebenfalls nicht erfasst wurden.
PUTINS KRIEG: "Sie verdienen einen direkten Schlag!" Kreml droht Berlin jetzt mit Bestrafung | LIVE











