Markus Lanz erklärt, Deutschland habe Migrantengewalt „häufig weggenuschelt“

vor 5 Monaten

Markus Lanz erklärt, Deutschland habe Migrantengewalt „häufig weggenuschelt“
Bildquelle: Apollo News

ZDF-Moderator Markus Lanz hat eine ungewöhnlich deutliche Position bezogen. Anlass war eine Diskussion mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion, Sepp Müller (CDU), über die Verteilung von Flüchtlingen in Kommunen. „In Vockerode in meiner Heimat, einem 600-Einwohner-Dorf, haben wir 1200 Flüchtlinge untergebracht. Dass das was mit den Menschen macht! Diese Diskussion haben wir jahrelang geführt.“ Die Aussage zielte auf die Belastungen kleiner Gemeinden durch hohe Aufnahmezahlen.

Widerspruch kam von der Zeit-Journalistin Jana Hensel. Sie warf Müller vor, er würde „das Lied der AfD“ singen. Er habe „einen verfestigten Migrationsdiskurs, dem Sie offenbar immer noch nicht abschwören wollen.“ Daraufhin griff Lanz ein und verwies auf mehrere Gewalttaten, bei denen die Täter einen Migrationshintergrund hatten.

Sichtlich bewegt sagte er: „Ich denke an Magdeburg, an das, was dort passiert ist. Ich denke an Dresden. Wir haben doch als Gesellschaft die Frage, wie wir eigentlich leben und wie viel Toleranz wir aufbringen wollen. Da gehen zwei homosexuelle Männer Händchen haltend durch die Innenstadt, und einen zufällig anwesenden Islamisten stört das offensichtlich so sehr, dass er den einen einfach umbringt.“

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