Wer in Deutschland reisen muss, kann es immer seltener mit dem Flugzeug tun. Die vergangenen Jahre waren durch eine Art Seriensterben der Inlandsverbindungen gekennzeichnet, berichtet die FAZ.
Nach Zahlen des Luftfahrverbands BDL werden auf innerdeutschen Strecken nur noch 47 Prozent der Vor-Corona-Kapazität angeboten. Neue Inlandsflüge gibt es in Deutschland fast gar nicht mehr, eher werden sie gestrichen, weil Fluggesellschaften erklären, dass die Verbindungen – nicht zuletzt wegen gestiegener staatlicher Abgaben – defizitär wären. Ryanair hat sich nahezu komplett aus Deutschland zurückgezogen.
Am meisten wird bei den sogenannten dezentralen Strecken gestrichen, Verbindungen also, die nicht die Flugdrehkreuze in Frankfurt und München erreichen. Vor einem Jahr schaffte das Platzangebot laut BDL-Daten 21 Prozent des Vor-Corona-Niveaus, nun sind es 17 Prozent. Das bedeutet: Von fünf früheren Flügen gibt es vier nicht mehr.
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