Das Budapester Stadtgericht hat Simeon „Maja“ T. zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt. Richter Jozsef Sos, der das Urteil verlas, sah es als erwiesen an, dass der 25-Jährige an blutigen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt war.
Der ungarische Richter Jozsef Sos sprach das Urteil gegen Simeon T.. am Mittwoch im Gerichtssaal.
Das erstinstanzliche Urteil ist noch nicht rechtskräftig, dagegen kann noch berufen werden. Es stellt die Straftatbestände der versuchten lebensbedrohenden Körperverletzung sowie der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung fest. Die Strafe könne nicht zur Bewährung ausgesetzt werden, sagte Richter Sos. Die Staatsanwaltschaft hatte 24 Jahre Gefängnis verlangt, die Verteidigung einen Freispruch.
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