Ende September und Anfang Oktober vergangenen Jahres kam es zu drei politisch motivierten Brandanschlägen in München: Zuerst wurde das AfD-Kreisbüro in Perlach zweimal angegriffen, wenige Tage später kam es zu einem ähnlichen Anschlag auf die CSU-Parteizentrale in München. Kurze Zeit später konnte der Tatverdächtige, der mittlerweile 21-jährige Julian J., festgenommen werden – nun muss er sich wegen versuchter Brandstiftung vor dem Amtsgericht München verantworten.
Wie die Bild berichtet, gab J., der sich geständig zeigte, zum Prozessauftakt ein klares Motiv an: Er habe ein Zeichen gegen „menschenverachtende Parteien wie die AfD“ und gegen den „immer stärker werdenden Faschismus“ setzen wollen.
Die Pläne von J. gingen jedoch größtenteils schief – das einzige Mal, dass er größeren Schaden anrichten konnte, war, als seine Aktion statt des örtlichen AfD-Büros einen Handwerksbetrieb traf: Das AfD-Büro in Ramersdorf-Perlach befindet sich nämlich im ersten Stock eines Gebäudes – im Erdgeschoss ist unterdessen eine Bauspenglerei.
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