Wie hat sich der Weihnachtsmarkt in Ihrer Stadt verändert?

vor 7 Monaten

Wie hat sich der Weihnachtsmarkt in Ihrer Stadt verändert?
Bildquelle: Tichys Einblick

Es war einmal eine Zeit, da gehörten Weihnachtsmärkte zu den letzten Orten, an denen Deutschland sich selbst noch ein Stück unbeschwert erleben konnte. Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln, das Lachen der Kinder, das warme Licht unter frostklaren Himmeln – all das gehörte zu einer Jahreszeit, in der Menschen für ein paar Stunden die Sorgen des Alltags vergaßen.

Die Ursache liegt tief in den politischen Fehlentscheidungen der letzten zehn Jahre. Das Attentat vom Breitscheidplatz im Dezember 2016 war ein tiefer Einschnitt, der Deutschland verändert hat – und mit ihm das Bild seiner Weihnachtsmärkte. Der islamistische Terroranschlag forderte zwölf Tote und viele Verletzte. Doch er zerstörte auch ein Stück jener friedlichen Selbstverständlichkeit, mit der Menschen bis dahin durch festlich geschmückte Straßen bummelten.

Die Folge: Zäune, Barrieren, Betonquader – später „Merkel-Poller“ genannt. In vielen Städten mussten die Märkte neu konzipiert werden. Nicht mehr die Atmosphäre stand im Vordergrund, sondern die Frage: Wie verhindern wir das nächste Unglück? Seitdem sind Sicherheitskonzepte, Zugangskontrollen und Kostenexplosionen zum ständigen Begleiter des Advents geworden.

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