In Leipzig hat ein 62-jähriger Busfahrer nach einer Auseinandersetzung mit einer störenden migrantischen Jugendgruppe schwere Kopfverletzungen erlitten. Der Mann liegt im Koma, zuvor hatte er einen Schlaganfall im Nachgang der Tat erlitten und musste notoperiert werden. Der mutmaßliche Täter ist erst 13 Jahre alt – und damit strafrechtlich nicht zu belangen. Über den Vorfall hatte die Bild zuerst berichtet
Der Vorfall ereignete sich bereits 1. April gegen 19:00 Uhr in einem Bus der Linie 90 im Stadtteil Lindenthal. An der Haltestelle Sophienstraße hatte der Fahrer den Bus gestoppt und die Gruppe Jugendlicher zur Rede gestellt, weil sie seiner Ansicht nach zu laut war. Es kam zu einer Eskalation. Nach Informationen aus Polizeikreisen versetzte der 13-Jährige dem 62-Jährigen mindestens drei Kopfstöße. Der Mann sackte blutend zusammen.
Die Leipziger Polizei hatte die Tat zunächst zurückhaltend geschildert. In einer ersten Pressemitteilung hieß es lediglich: „Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 13-Jährigen, bei der der Busfahrer verletzt wurde. Aufgrund der Verletzungen musste er in ein Krankenhaus gebracht und stationär behandelt werden.“ Die dramatischeren Details – die Wucht der Kopfstöße und der unmittelbare Zusammenhang mit dem Schlaganfall – wurden erst später bekannt. Ob die Attacke den Schlaganfall direkt auslöste oder nur begünstigte, müssen nun Gutachter klären. Klar ist: Vor der Tat hatte der Busfahrer keine entsprechenden Symptome gezeigt.
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